Der Zuckerhut eignet sich hervorragend als Nachzucht auf bereits abgeernteten Beeten, auf denen idealerweise Erbsen oder Bohnen wuchsen. Die Aussat erfolgt von Juni bis Ende Juli. Vorher sollte in die Erde etwas Kompost eingearbeitet werden. Sind die Jungpflanzen kräftig genug, erhalten sie per Ausdünnen oder Aussetzen Abstände von etwa 30 x 30 cm. Der Zuckerhut kann bis zum Winter auf dem Beet bleiben. Frost reduziert sogar den etwas bitteren Geschmack, der nach einem Bad in warmem Wasser ebenfalls geringer wird. Nur bei sehr starkem Frost empfiehlt sich die Abdeckung der Pflanzen. Durch sehr viel Regen faulen eventuell die äußeren Blätter. Sie sollten schnellstmöglich entfernt werden, damit sich die Fäulnis nicht auf die ganze Pflanze ausbreitet.
Zuckerhut besitzt zahlreiche Mineralstoffe, Folsäure und Vitamin A. Zur Salatzubereitung wird Zuckerhut zumeist wie Endivien in Streifen geschnitten. Der Zuckerhut eignet sich auch zum Dünsten.
Steckbrief Zuckerhut: | Botanische Bez.: | Cichorium intybus var. foliosum |
Weitere Namen: | Fleischkraut, Zichorie, Zichorinensalat |
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Herkunft: | Italien / Südfrankreich | |
Pflanzenfamilie: | Korbblütler Gattung: Wegwarten |
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Anzucht: | alljährlich aus Samen, |
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Saatzeit: | im Juni/Juli als Nachzucht | |
Erntezeit: | ab Oktober | |
verwendete Teile: | Blätter | |
Wuchshöhe: | bca. 30 cm | |
Wuchsbreite: | ca. 25 cm | |
Bodenanspruch: | normaler Gartenboden, evtl. mit etwas Kompost vermischt |
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Standort: | sonnig/halbschattig | |
Wasserbedarf: | normal |